ETHOUSE Award 2018

Die ARGE Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme (QG WDS) verlieh gestern den ETHOUSE Award 2018.

Der Preis würdigt zum neunten Mal Sanierungen, die das Thema Energieeffizienz ganzheitlich umsetzen und dabei auch architektonisch Impulse setzen. In den Kategorien "Einfamilienhaus", "Wohnbau" und "Dienstleistung" wurden insgesamt drei Siegerprojekte ermittelt.

Die Auszeichnung geht sowohl an Architekten als auch an verarbeitende Betriebe und war abermals mit einem Preisgeld dotiert. Die Preisverleihung fand am Dienstag, den 13. März 2018, in der mumok Hofstallung im MuseumsQuartier Wien statt.

Drei ausgezeichnete Projekte und eine lobende Erwähnung beim diesjährigen ETHOUSE Award: Die ARGE Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme (QG WDS) würdigte neben den Einreichern wie Planer, Architekten, Wohnbaugesellschaften, private Bauträger, auch die verarbeitenden Betriebe. "Die ausgezeichneten Sanierungen leisten einen wichtigen Beitrag um die Klimaziele zu erreichen. Wichtig ist für uns, dass wir mit dem Preis auch die Personen hinter den Projekten auszeichnen", sagt QG-Sprecher Dr. Clemens Hecht. Die Bedeutung der WDVS-Verarbeiter wurde zusätzlich durch die Unterstützung und das Mitwirken der Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb bei der Preisverleihung unterstrichen. Die ARGE QG WDS nutzte diesen Abend ebenfalls die Gelegenheit, ihr 35- jähriges Bestehen zu begehen. Keynotespeaker Marc Habermann, Sportwissenschaftler und Coach mehrerer Olympiasieger wie internationaler Skiteams, erzählte eingangs der Veranstaltung von den mentalen Gesetzen von Siegern. Die Feierlichkeiten fanden mit über 120 geladenen Gästen in den Räumen der mumok Hofstallung im Wiener MuseumsQuartier statt.

Lobende Erwähnung Wohnbau und Denkmalschutz
Eine lobende Erwähnung in der Kategorie Wohnbau fällt einem unter Denkmalschutz stehenden Projekt zu: Die GEDESAG ‒ Gemeinnützige Donau-Ennstaler Siedlungs-Aktiengesellschaft sanierte gemeinsam mit den Fassadenbauern Schubrig GmbH und Bergland Fassaden GmbH das ehemalige Gasthaus Sternhof in der Kremser Altstadt. Datiert ist das Gebäude auf das 16. Jahrhundert. Die Jury honoriert mit der lobenden Erwähnung vor allem das Zusammenspiel von Alt und Neu, inklusive dem Arbeitsaufwand in allen Phasen der Umsetzung. Überzeugen konnte dabei auch die Kombination der unterschiedlichen Materialien für das gesamte Projekt. Nach der thermischen Sanierung beläuft sich der Heizwärmebedarf nun auf 34,50 kWh/m²a. "Wir entwickeln Modelle, die Gebäude wieder zum Leben erwecken. Wirtschaftlich betrachtet ist es vielleicht kein Geschäft, aber wenn Menschen wieder darin leben können und sich wohlfühlen, überzeugt es, etwas richtig gemacht zu haben", sagt Dir. Otmar Amon von der GEDESAG. "Die lobende Erwähnung beim ETHOUSE Award ist eine wertvolle Anerkennung unserer Arbeit."