GEDESAG gewinnt EU-weit ausgeschriebenes Bauträgerverfahren

Die GEDESAG freut sich, das EU-weit ausgeschriebene Bauträgerverfahren zur Zentrumsentwicklung der Marktgemeinde Markersdorf-Haindorf gewonnen zu haben. Die Auslobung erfolgte durch die Marktgemeinde Markersdorf – Haindorf unter der Betreuung der Rechtsanwaltskanzlei Heid und Partner sowie dem Architekten Günther Hintermeier. Die GEDESAG konnte gemeinsam mit dem Bauunternehmen Swietelsky und dem Architekten Galli bei der Ausschreibung überzeugen. Am Mittwoch, 29.09.2021. wurden die Verträge unterzeichnet.

„In den letzten Jahren haben wir uns intensiv mit der Neugestaltung des Zentrums von Markersdorf auseinandergesetzt. Es gab viele Workshops und Möglichkeiten für die Bevölkerung, ihre Vorschläge einzubringen. Diese wurden im Projekt der GEDESAG berücksichtigt. Mit dem Zuschlag an die GEDESAG hat der Gemeinderat eine für die Belebung des Ortskerns historische Entscheidung getroffen“, so Bgm. Fritz Ofenauer.

Basierend auf der Zielsetzung, den Ortskern nachhaltig zu beleben, wird der Hauptplatz in den Mittelpunkt der Planung gestellt. Durch ein optimales Verkehrskonzept entsteht eine verkehrsberuhigte Begegnungszone rund um den zusammenhängenden Ortsplatz mit dem Ziel, einen zentralen Treffpunkt für alle Menschen, die in der Gemeinde leben und arbeiten zu schaffen.

Rund um diesen Kernbereich und den gewachsenen Altbaumbestand werden in vier Hauptbaukörpern die Nutzungsformen (Gemeindeamt, Wohnen und Arbeiten) angesiedelt.

Der bestehende Lagerhausturm wird im Nutzungsbereich Gemeinde in das Projekt integriert. Hier entsteht ein zeitgemäßes neues Bürgerservice, die Gemeindeverwaltung, ein multifunktionaler Sitzungssaal, eine öffentliche Bibliothek sowie ein Standesamt mit Trauungssaal.

In den anderen drei Baukörpern werden insgesamt 28 geförderte Wohnungen in Miete mit unterschiedlichsten Nutzungsformen für Familien, Junge und Senioren sowie eine Ordination, ein Co Working Bereich, ein Bankfoyer und eine Trafik untergebracht. Ein allgemeiner Spielplatz wird im unmittelbaren Nahbereich zum Hauptplatz realisiert.

Eine zeitgemäße architektonische Formensprache und die Rücksichtnahme auf die gewachsene Umgebung (Baumbestand, Dachformen, Lagerhausturm etc.) bilden wesentliche Bestandteile des Projektes und zeigen beispielhaft einen ressourcenschonenden Umgang mit der Umgebung.

GGR Johannes Kern: „Das Projekt ist ein Musterbeispiel für zukunftsweisende Raumplanung und Ortskernentwicklung und wird nach höchsten Umweltstandards errichtet. Als Obmann des zuständigen politischen Ausschusses freue ich mich sehr, dass es gelungen ist, einen breiten Konsens im Gemeinderat zu erreichen.“

Rund um den Dorfplatz entsteht eine großzügige Begegnungszone mit durchgängiger Oberflächengestaltung, abgesenkten Bordsteinkanten, differenzierter Beleuchtung sowie durchdachter Grünraumgestaltung. Die bestehende große Buche wird zum zentralen Bestandteil des zukünftigen Marktplatzes. Unterschiedlichste Sitzmöbel und ein Trinkbrunnen laden zum Verweilen ein. Naturnahe, biodiverse Gebäudebegrünungen (Dachbegrünung, Vertikalbegrünung) werden bei der Planung und Gestaltung ebenfalls berücksichtigt. 

Foto v.l.n.r. (vorne): Abteilungsleiter Wolfgang Steinschaden (Gedesag), Vorstand Peter Forthuber (Gedesag), Bürgermeister Fritz Ofenauer, Geschäftsführender Gemeinderat Johannes Kern

Foto v.l.n.r. (hinten): Projektleiter Michael Schafhauser (Gedesag), Benedikt Aschauer (Architekturbüro Galli), Prokurist Martin Diesner (Baufirma Swietelsky), Gemeinderat Andreas Fajtl

Foto: Josef Fraunbaum